„Erziehung durch Arbeit. ‚Asoziale‘ als Staatsfeinde in der DDR“
Für das Ausstellungsprojekt „Erziehung durch Arbeit. ‚Asoziale‘ als Staatsfeinde in der DDR“ suchen wir Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die in der DDR nach § 249 StGB/DDR (oder Vorgängerparagrafen) verurteilt wurden bzw. davon bedroht waren und bereit sind, ihre persönlichen Erfahrungen mit uns zu teilen.
„Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.“ Diesen Satz ließ der sowjetische Diktator Josef Stalin 1936 in die Verfassung der UdSSR schreiben. Auch in der Verfassung der DDR von 1968 war die Verpflichtung zur Arbeit festgeschrieben. Wer sich nicht daran hielt konnte nach § 249 StGB/DDR strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden und das ist auch massenhaft geschehen: 130.000 Verurteilungen zwischen 1968 und 1989.
Unser Anliegen ist es, dieses lange verdrängte Kapitel der DDR-Geschichte mit Hilfe einer Wanderausstellung bekannt zu machen und den zahlreichen Betroffenen Stimme und Gesicht zu geben.
Wir, das sind Eva Fuchslocher und Michael Schäbitz von exhibeo e. V. und Peter Keup von der UOKG.
Ihre Erinnerungen werden auf Wunsch vertraulich behandelt.
Sie erreichen uns wie folgt:
e.fuchslocher{at}exhibeo.de, 0179-7962261
m.schaebitz{at}exhibeo.de, 0179-8096517
keup{at}uokg.de, 0170-4700255
exhibeo e. V., Griebenowstr. 21, 10435 Berlin, www.exhibeo.de
Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e.V. (UOKG), Bundesgeschäftsstelle, Ruschestr. 103, 10365 Berlin, www.uokg.de
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