Presse

Gedenktafel am Haus der Justiz in Rostock. Foto: LAMV


Gedenken an den Volksaufstand vom 17. Juni 1953

Kranzniederlegung in Rostock am 17. Juni 2022 um 12.30 Uhr


An den Volksaufstand vom 17. Juni 1953 erinnern die Landesbeauftragte für MV für die Aufarbeitung der SED-Diktatur Anne Drescher und der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung MV Jochen Schmidt am 17. Juni 2022 um 12.30 Uhr mit einer Kranzniederlegung an der Gedenktafel für die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft am Haus der Justiz in der August-Bebel-Straße in Rostock.

 

Am 17. Juni 1953 traten auch in Mecklenburg-Vorpommern in den Städten und auf dem Land viele mutige Menschen für Demokratie und Freiheit ein und forderten die Senkung von Arbeitsnormen, die Freilassung politischer Häftlinge, den Rücktritt der SED-Regierung und freie Wahlen. Weitere Forderungen der Demonstranten waren die Abschaffung der Zonengrenzen und der freie Reiseverkehr nach Westdeutschland. Denn ein Jahr zuvor, vor 70 Jahren Ende Mai 1952, war von der DDR die innerdeutsche Grenze abgeriegelt worden. Im Zuge der verschärften Sicherungsmaßnahmen wurden Menschen aus dem Grenzgebiet zwangsausgesiedelt und Dörfer zerstört.

 

Über 50 Menschen kamen in der DDR bei dem Volksaufstand ums Leben. Etwa 15.000 Menschen sind wegen des Aufstands von DDR- und sowjetischen Besatzungsbehörden verhaftet worden. Mehr als 1.800 Frauen und Männer wurden durch DDR-Gerichte verurteilt, mindestens 500 weitere durch Sowjetische Militärtribunale.


Die Pressemitteilung zum Download finden Sie hier.

 



Heimerziehung in der DDR

Heimerziehung in der DDR
Beratung für Betroffene
von DDR-Heimerziehung

Demokratiebus

demokratiebus
Demokratie auf Achse - Auf Tour durch Mecklenburg-Vorpommern