Für Demokratie und Freiheit setzten sich am 17. Juni 1953 tausende mutige Menschen in der ganzen DDR, auch in den Nordbezirken, an der Küste und im ländlichen Raum ein. Sie protestierten auf Straßen und Plätzen gegen die Unterdrückung durch das SED-Regime. Der erste Aufstand gegen die kommunistische Diktatur im Machtbereich der UdSSR konnte nur mit Hilfe der Sowjetarmee gewaltsam niedergeschlagen werden.
Mit unserem Gedenken an den Volksaufstand von 1953 würdigen wir die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft, den Wert von Demokratie und Freiheit und den Widerstand gegen Unrecht und Unterdrückung. Im 65. Jahr des Mauerbaus und der endgültigen Schließung der innerdeutschen Grenze gedenken wir auch der Opfer des unmenschlichen Grenzregimes, welches die SED zu ihrer Machterhaltung errichtet hatte. Erst durch eine Friedliche Revolution 1989 konnten die Forderungen von 1953 erfüllt werden: Die einzig frei gewählte, letzte Volkskammer setzte den Volkswillen zur deutschen Einheit in Recht und Freiheit um.
Mittwoch, den 17. Juni 2026 um 16.00 Uhr
in Stralsund, Platz des 17. Juni, an der Gedenkstätte
(gegenüber dem Rügendammbahnhof)
Eine Veranstaltung des Landesbeauftragten für M-V für die Aufarbeitung der SED-Diktatur.
Die Einladung finden Sie hier.