Schulprojekt und Zeitzeugengespräch
Zum Gedenken an Michael Gartenschläger anlässlich seines 50. Todestages laden der Freundeskreis Michael Gartenschläger, das Grenzhus Schlagsdorf und der Landesbeauftragte für MV für die Aufarbeitung der SED-Diktatur am 30. April 2026 um 15.00 Uhr zu einer Veranstaltung in das Café Grenzstein ein.
am 30. April 2026 um 15.00 Uhr
im Café Grenzstein,
Neubauernweg 1, 19217 Schlagsdorf
Der Eintritt ist frei, um Anmeldung an tagung{at}lamv.mv-regierung.de wird gebeten.
Nach einem Grußwort der SED-Opferbeauftragten im Deutschen Bundestag Evelyn Zupke stellen Schülerinnen des Gymnasiums Wentorf ihren preisgekrönten Podcast über das Leben Michael Gartenschlägers vor. Journalist und Autor Andreas Frost wird mit Zeitzeugen wie Thomas Köckeritz, dem Neffen von Michael Gartenschläger, Wolfgang Wiese vom Freundeskreis, dem ehemaligen Zollbeamten Dieter Schmidt und der Schöffin im Prozess gegen die Todesschützen Gerlinde Haker ins Gespräch kommen. Im Anschluss wird im Grenzhus die Ausstellung „DDR-Jugendopposition. Das Schicksal Michael Gartenschlägers“ eröffnet.
Gedenken
Am 1. Mai 2026 um 12.00 Uhr laden die Veranstalter zum Gedenken am sogenannten „Gartenschläger-Eck“ zwischen Leisterförde und Bröthen ein, an dem Ort, wo Michael Gartenschläger erschossen wurde und Freunde auf bundesdeutscher Seite in Schleswig-Holstein ein Gedenkkreuz errichteten. Worte des Gedenkens sprechen Birgit Hesse, die Präsidentin des Landtages Mecklenburg-Vorpommern, Wolfgang Wiese vom Freundeskreis, der Landesbeauftragte Burkhard Bley, Dr. Christoph Mager, Landrat des Kreises Herzogtum Lauenburg und Vertreter des Bundesvorstands der Vereinigung der Opfer des Stalinismus e.V. (VOS).
Am 1. Mai 2026 um 15.00 Uhr wird der Landesbeauftragte Burkhard Bley am Ehrengrab für Michael Gartenschläger auf dem Waldfriedhof Schwerin mit einer Kranzniederlegung und einer Schweigeminute an Michael Gartenschläger erinnern.
Vor 50 Jahren, in der Nacht vom 30. April zum 1. Mai 2026, wurde Michael Gartenschläger von einem Stasi-Spezialkommando in der Nähe von Büchen an der DDR-Staatsgrenze erschossen beim Versuch, eine Selbstschussanlage SM-70 abzumontieren. Mit dem mehrfachen Abbau der SM-70 hatte Michael Gartenschläger die Unmenschlichkeit des DDR-Grenzregimes öffentlich bloßgestellt. Die DDR hatte die Existenz der Todesautomaten stets geleugnet.
Gedenken für Michael Gartenschläger
am 1. Mai 2026 um 12.00 Uhr
am Gartenschläger-Eck zwischen Leisterförde und Bröthen
Das Gedenken findet am sogenannten „Gartenschläger-Eck“ statt, wo Michael Gartenschläger vor 50 Jahren von einem Spezialkommando der Staatssicherheit erschossen wurde und Freunde auf bundesdeutscher Seite in Schleswig-Holstein ein Gedenkkreuz errichteten. Worte des Gedenkens sprechen Birgit Hesse, die Präsidentin des Landtages Mecklenburg-Vorpommern, Wolfgang Wiese vom Freundeskreis Michael Gartenschläger, der Landesbeauftragte für MV für die Aufarbeitung der SED-Diktatur Burkhard Bley, Dr. Christoph Mager, Landrat des Kreises Herzogtum Lauenburg und Vertreter des Bundesvorstands der Vereinigung der Opfer des Stalinismus e.V. (VOS). Für die musikalische Umrahmung sorgt Elena Lavrenteev aus Lübeck mit ihrer Harfe. Das Gedenken endet mit einer Kranzniederlegung und einer Schweigeminute.
Gedenken für Michael Gartenschläger
am 1. Mai 2026 um 15.00 Uhr
auf dem Waldfriedhof Schwerin,
Am Krebsbach 1, 19061 Schwerin,
am Ehrengrab für Michael Gartenschläger, Bereich 1-23
Nach einer Begrüßung und Worte des Gedenkens durch Burkhard Bley, Landesbeauftragter für Mecklenburg-Vorpommern für die Aufarbeitung der SED-Diktatur, wird mit einer Kranzniederlegung und einer Schweigeminute an Michael Gartenschläger erinnert.
Die Einladung der Veranstalter finden Sie hier.