Publikationen

Natalja Jeske:
Lager in Neubrandenburg-Fünfeichen 1939–1948
Kriegsgefangenenlager der Wehrmacht – Repatriierungslager – Sowjetisches Speziallager
Schwerin 2013, 300 S.
(Schutzgebühr 10,- Euro)
Herausgeber:

Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern, Die Landesbeauftragte für Mecklenburg-Vorpommern für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Arbeitsgemeinschaft Fünfeichen

Fünfeichen bei Neubrandenburg ist ein Ort, an dem sich die Geschichte des 20. Jahrhunderts auf eine besonders intensive Weise widerspiegelt. Von 1939 bis 1948 existierten auf dem Gelände des ehemaligen landwirtschaftlichen Gutes fünf verschiedene Lager. Während des Zweiten Weltkrieges betrieb die deutsche Wehrmacht dort insgesamt drei Kriegsgefangenenlager für Gefangene aus elf Staaten.

Im Sommer 1945 befand sich in Fünfeichen ein Repatriierungslager, in dem ehemalige Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge auf die Rückkehr in ihre Heimatländer warteten. Von 1945 bis 1948 war Fünfeichen Standort eines Speziallagers des sowjetischen Geheimdienstes NKWD, durch welches etwa 15.000 Deutsche gingen. Allein in dieser Zeit starben ca. 5.000 Internierte in Fünfeichen.

Erstmals werden in dem jetzt vorgelegten Werk alle fünf Lager in Neubrandenburg gemeinsam behandelt. Die Rostocker Historikerin Dr. Natalja Jeske beleuchtet anhand von zahlreichen zum großen Teil neu erschlossenen Quellen die Geschichte dieser Lager und schildert die Erlebnisse von Menschen, für die Fünfeichen zu einem Schicksalsort geworden ist.

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