Zeitzeugenaufrufe

„Bindung und seelische Gesundheit ehemaliger Wochenkrippenkinder“

Teilnehmende für die Studie gesucht, die selbst als Kind eine Wochenkrippe besucht haben

In den Wochenkrippen der ehemaligen DDR wurden Säuglinge und Kleinkinder durchgängig von Montag bis Freitag, teilweise bis Samstag betreut und verbrachten nur das Wochenende bei der Familie. Bisher ist wenig darüber bekannt, wie es den ehemaligen Wochenkrippenkindern heute geht. Wir wissen mittlerweile, dass die Erfahrungen im frühesten Kindesalter einen großen Einfluss auf das spätere Wohlbefinden eines Menschen haben. Mit unserem Forschungsprojekt möchten wir die seelische Gesundheit und die Bindungserfahrungen ehemaliger Wochenkrippenkinder untersuchen.

Die Daten werden vertraulich behandelt, anonymisiert ausgewertet und nur für wissenschaftliche Zwecke genutzt. Die Forschungsergebnisse sollen der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden und in Beratungs- und Behandlungsangebote für ehemalige Wochenkrippenkinder einfließen.

Haben Sie selbst als Kind eine Wochenkrippe besucht?

Dann würden wir uns sehr freuen, wenn Sie bereit wären, über Ihre Erfahrungen und Ihr jetziges Befinden zu berichten.

Wenn Sie sich für eine Teilnahme interessieren, melden Sie sich bitte telefonisch oder per E-Mail. Gerne beantworten wir Ihnen weitere Fragen.

Sie können auch online Ihre Kontaktdaten angeben und wir melden uns bei Ihnen.

Bitte gehen Sie dafür auf den folgenden Link:  tinyurl.com/2vyxk4wn

oder scannen Sie den QR-Code vom Flyer (Download siehe unten).

Kontakt: Stefanie Knorr, Eva Flemming (Diplom-Psychologinnen)

E-Mail: wochenkrippe{at}uni-rostock.de

Telefonisch: 0381 494 – 9671 oder Studienhandy: 01511 854 5610 (Gerne können Sie eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen und wir rufen Sie zurück).

Homepage: https://kpm.med.uni-rostock.de/forschung/studien

Einen Flyer zum Download finden Sie hier.


Studie zur Untersuchung der gesundheitlichen Folgen politischer Haft

Ehemals politisch Inhaftierte der SBZ und der DDR und/oder Nachkommen von ehemals politisch Inhaftierten gesucht

Die Charité führt eine wissenschaftliche Studie zur Untersuchung der gesundheitlichen Folgen politischer Haft in der ehemaligen SBZ und DDR durch. Dabei werden mögliche körperliche und psychische Folgen der Haft untersucht. Die erhobenen Daten werden entsprechend der neuen EU-Datenschutzrichtlinien streng vertraulich behandelt und ausschließlich in anonymisierter Form weiterverarbeitet.

Für die Studie suchen wir Personen aus dem gesamten Bundesgebiet. Etwaige Reisekosten erstatten wir selbstverständlich. Wir führen die Studie aber auch gerne bei Ihnen vor Ort durch. Ehemals Inhaftierte können gerne zusammen mit ihren Kindern an der Studie teilnehmen. Sowohl ehemals Inhaftierte als auch Kinder von ehemals Inhaftierten können aber auch allein an der Studie teilnehmen.

Weitere Informationen zur Studie erhalten Sie hier: http://bit.ly/charite-ddr-unrecht

Bei Interesse melden Sie sich gerne bei uns:

Telefon:          030 450 517 560
Fax:                 030 450 751 756
E-Mail: DDR-Unrecht{at}charite.de

Adresse:
Charité - Universitätsmedizin Berlin
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Campus Benjamin Franklin
Hindenburgdamm 30, 12203
z.Hd. Tolou Maslahati


„Strafgefangenenarbeitskommandos“ im ehemaligen Stasi-Untersuchungsgefängnis Berlin-Hohenschönhausen

Zeitzeuginnen und Zeitzeugen für Ausstellung in Gedenkstätte gesucht

Die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen sucht ehemalige Häftlinge, die in einem der „Strafgefangenenarbeitskommandos“ im früheren Stasi-Gefängnis gearbeitet haben. Die dort eingesetzten Frauen und Männer mussten mit ihrer Arbeitsleistung die Versorgung und Instandhaltung der Untersuchungshaftanstalt des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) gewährleisten. Die Frauen waren vor allem in der Küche, als Reinigungskräfte oder Näherinnen beschäftigt. Die Männer arbeiteten u.a. als Handwerker und Elektriker oder waren für die Wartung des Stasi-Fuhrparks zuständig.

In einem erhalten gebliebenen Küchentrakt des ehemaligen Gefängnisses soll nun eine Ausstellung über das bisher wenig erforschte Thema der Arbeitskommandos entstehen. Hierfür ist die Gedenkstätte dringend auf die Unterstützung ehemaliger Strafgefangener angewiesen, die damals für die Stasi tätig sein mussten: Welche Erfahrungen haben Sie in Ihrer Zeit im Strafvollzug in Hohenschönhausen gemacht? Wie haben Sie die Arbeit, den Lebensalltag und das Zusammenleben in den Kommandos in Erinnerung?

Bitte melden Sie sich,
wenn Sie Ihre persönlichen Erlebnisse mit uns teilen möchten und wenden sich unverbindlich an Frau Theresa Polley, per Mail (ausstellung{at}stiftung-hsh.de) oder telefonisch unter 030/986082-502. Die Gespräche werden wir selbstverständlich vertraulich behandeln.

Die Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen erinnert im ehemaligen zentralen Untersuchungsgefängnis des Ministeriums für Staatssicherheit an die Opfer der SED-Diktatur in Deutschland. Sie hat den Auftrag, die Geschichte des Haftortes Hohenschönhausen in den Jahren 1945 bis 1989 zu erforschen und über Ausstellungen, Veranstaltungen und Publikationen zur Auseinandersetzung mit der politischen Verfolgung in der kommunistischen Diktatur anzuregen.

https://www.stiftung-hsh.de/


Kontakt

Bleicherufer 7 | 19053 Schwerin

Bürgerberatung und Rehabilitierung
Charlotte Ortmann

Tel.: 0385 734006
e-mail: c.ortmann@lamv.mv-regierung.de

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Bürgerberatung und Rehabilitierung
Dr. Daniela Richter

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