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Arbeit in der Wäscherei des Jugendwerkhofs Hummelshain 1982. Die Qualifizierung zum Teilfacharbeiter im Jugendwerkhof führte für die meisten Jugendlichen in eine berufliche Sackgasse als schlecht bezahlte Hilfsarbeiter. Foto: Deutsche Kinemathek


// 12. September 2018 // 18:00 Uhr

Gebrochen, missbraucht und ausgenutzt

Filmaufführung, Vortrag und Gespräch zu DDR-Spezialheimen am Mittwoch, 12. September 2018 in Neubrandenburg

Etwa 135.000 Kinder und Jugendliche haben in der DDR eine Umerziehung in den Spezialheimen wie Spezialkinderheimen und Jugendwerkhöfen durchlitten. Knapp 30.000 Betroffene haben sich bis Herbst 2014  an den Fonds „Heimerziehung in der DDR“ gewandt und zum größten Teil Hilfen aufgrund heute noch andauernder Folgen der DDR-Heimerziehung erhalten.

Burkhard Bley, Leiter der Anlauf- und Beratungsstelle für den Fonds für MV, wird am 12. September 2018 um 18.00 Uhr im Kino Latücht in Neubrandenburg über das System der Heimerziehung im Kontext der DDR-Geschichte berichten - über Strukturen, Methoden, Folgen und den Fonds als eine besondere Form der Anerkennung und Milderung von erfahrenem Leid und Unrecht.

Zu Beginn wird der in der DDR verbotene Dokumentarfilm „Jugendwerkhof“ von Roland Steiner von 1982 gezeigt.

Der Eintritt ist frei.

Filmaufführung, Vortrag und Gespräch
Mittwoch, 12. September 2018, 18.00 Uhr
Kino Latücht,
Große Krauthöfer Str. 16, 17033 Neubrandenburg

Eine Einladung zum Download finden Sie hier.

Heimerziehung in der DDR

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„Heimerziehung in der DDR“

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