Presse


// 29. März 2019 // 13:15 Uhr

Beirat „Gedenken Friedliche Revolution MV“

Pressemitteilung der Landesbeauftragten zur Konstituierung und ersten Sitzung des Beirats

PRESSEMITTEILUNG
Schwerin, 29. März 2019

Beirat „Gedenken Friedliche Revolution MV“

Die Landesbeauftragte für die Aufarbeitung der SED-Diktatur und die Landeszentrale für politische Bildung haben einen Beirat unter dem Titel „Gedenken Friedliche Revolution MV“ ins Leben gerufen. Der Beirat begleitet die Umsetzung des vom Landtag Mecklenburg-Vorpommern verabschiedeten Konzepts zum Gedenken an die Friedliche Revolution 1989 beratend. Es konnten engagierte Personen aus Wissenschaft, Politik und Kultur sowie Zeitzeugen für eine Mitarbeit gewonnen werden, die ein breites Spektrum an Erfahrungen und Expertise vertreten. Mit ihrer Hilfe soll es gelingen, verschiedene Sichtweisen zu berücksichtigen und in die konkrete Umsetzung einzubeziehen. Die erste Sitzung des Beirates fand am 26. März 2019 in Waren statt.

Der Beirat „Gedenken Friedliche Revolution MV“ diskutierte die einzelnen Säulen des Konzeptes. Insbesondere gab er konkrete Empfehlungen für die inhaltliche und gestalterische Umsetzung des dezentralen Gedenkens. So dezentral wie die Aktivitäten im Herbst 1989 soll auch das heutige Erinnern an diese Zeit sein. Es ist anzustreben, einen aktiven Prozess des Erinnerns in den einzelnen Gemeinden zu initiieren bzw. zu unterstützen. Ein entsprechender Aufruf, der die finanziellen und inhaltlichen Fördermöglichkeiten im Einzelnen erläutert, wird in Kürze veröffentlicht.

Zum Beirat gehören:

  • Christoph de Boor: Zeitzeuge, Neues Forum, Waren
  • Dr. Reinhard Dettmann: Vorsitzender des Städte- und Gemeindetages MV, Teterow
  • Dr. Marek Fialek: Philologe, Institut für Slawistik, Universität Greifswald
  • Dietlind Glüer: Zeitzeugin, Neues Forum/Bündnis 90, Rentnerin, Rostock
  • Anke Holstein, Leiterin Stadtmuseum Pasewalk
  • Bettina Kalisch: Zeitzeugin, Neues Forum Neubrandenburg, Leiterin Mehrgenerationenhaus, Familienzentrum und Kulturbörse Gnoien
  • Dr. Kai Langer, Historiker, Leiter Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt
  • Markus Meckel: Zeitzeuge, SDP/SPD, Vorsitzender des Stiftungsrates der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Vipperow/Berlin
  • Prof. Dr. Oliver Plessow: Historiker, Prof. für Geschichtsdidaktik am Historischen Institut der Universität Rostock
  • Vertreter des AStA der Hochschule Wismar, angefragt
  • Vertreter des Landesschülerrates MV, angefragt

Die Pressemitteilung zum Download finden Sie hier.

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