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// 04. Juli 2019 // 11:00 Uhr

„ … daß die Methode der Kollektivierung schreiendes Unrecht gewesen ist.“

Neuerscheinung bei der Landesbeauftragten vermittelt ein Bild von der Repression im ländlichen Raum

Als junger evangelischer Pastor im Kirchspiel Lüssow (Kreis Güstrow) erlebte Folker Hachtmann die Durchsetzung der Zwangskollektivierung. Das Vorgehen hatte ihn so schockiert, dass er es in der Kirchenchronik seiner Gemeinde festhielt.

Edda Ahrberg stellt diese dokumentierten Erfahrungen in den historischen Kontext und vermittelt mit weiteren Dokumenten, insbesondere Stasi-Akten, ein Bild von der politischen Repression im ländlichen Raum in der Sowjetischen Besatzungszone und in den frühen Jahren der DDR: von der Bodenreform, über die Behinderung kirchlicher Arbeit im SED-Staat bis zu den erzwungenen Beitritten in die Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG).

Edda Ahrberg
„ … daß die Methode der Kollektivierung schreiendes Unrecht gewesen ist.“

Folker Hachtmann, Pastor und Chronist in einem mecklenburgischen Dorf in der DDR
ISBN 9783933255570. Schutzgebühr 6 Euro.

Erhältlich unter: www.landesbeauftragter.de/publikationen/aktuelle-publikationen/.

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