Die Wanderausstellung „Aufbruch im Norden. Die friedliche Revolution in Mecklenburg-Vorpommern 1989/90“ der Landesbeauftragten für Mecklenburg-Vorpommern für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR und der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern dokumentiert exemplarisch Ursprünge, Verlauf, Akteure und Ergebnisse der Friedlichen Revolution 1989/90.
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Eduard Lindhammer wurde am 5. Juni 1950 im Schweriner Goethe-Gymnasium aus dem Unterricht heraus verhaftet. Für den damals gerade 18-jährigen Oberschüler begann eine mehrmonatige Untersuchungshaft am Schweriner Demmlerplatz. Nach der Verurteilung durch das Sowjetische Militärtribunal zu 25 Jahren Strafarbeitslager wegen antisowjetischer Propaganda und illegaler Gruppenbildung wurde er in ein Arbeitslager nach Workuta am Nordural gebracht. Erst im Januar 1956 konnte er wieder nach Deutschland zurückkehren.
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Die Ausstellung nimmt die Nachkriegsentwicklung der beiden ungleichen Nachbarn Polen und DDR bis Ende der fünfziger Jahre vergleichend in den Blick. Sie lädt dazu ein, den Diskurs über die Ursachen gemeinsamer und unterschiedlicher historischer Entwicklungen zu befördern. Eine Reihe von historischen Dokumenten und Fotos werden erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.
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Gegenstand der Ausstellung sind ausgewählte Dokumente und Erinnerungen von Zeitzeugen zu den Ereignissen des 17. Juni 1953.
Auch im Norden der DDR wandten sich Menschen gegen die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Zumutungen, die ihnen von der SED mit dem Beschluss zum „Aufbau des Sozialismus“ aufgezwungen wurden.
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2009/2010 jähren sich die Friedliche Revolution und die Wiedervereinigung Deutschlands zum 20. Mal. Aus diesem Anlass stellen die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und die Gemeinnützige Hertie-Stiftung eine Plakatausstellung für die historisch- politische Bildungsarbeit zur Verfügung. Die Ausstellung wirft Schlaglichter auf die damaligen Ereignisse. Sie erinnert an den Protest gegen die Fälschung der DDR-Kommunalwahlen, die Fluchtbewegung im Sommer und die Massenproteste im Herbst, die die SED-Diktatur in die Knie zwangen.
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