Berufliche Rehabilitierung

Berufliche Rehabilitierung

Wer in der DDR aufgrund politischer Verfolgung an der Ausübung seines Berufs oder eines sozial gleichwertigen Berufs gehindert wurde oder seine begonnene berufsbezogene Ausbildung nicht beenden konnte, kann beruflich rehabilitiert werden. 
Das Berufliche Rehabilitierungsgesetz (BerRehaG) ermöglicht allerdings keine Rehabilitierungen für aus politischen Gründen entgangene Karrierechancen. 

Nach beruflicher Rehabilitierung können mit dem Rehabilitierungsbescheid beim Rententräger ein sozialer Ausgleich in der Rente, beim örtlichen Träger der Sozialhilfe Ausgleichsleistungen in schwieriger wirtschaftlicher Lage, aber auch Förderung bei Weiterbildung und Fortbildung beantragt werden. Anspruchsvoraussetzung für Ausgleichsleistungen ist eine entweder bis 2. Oktober 1990 andauernde oder mehr als dreijährige Verfolgungszeit. 

Wer die Ausgleichsleistungen oder Förderung bei Weiterbildung und Fortbildung in Anspruch nehmen möchte, kann zur Beschleunigung eine vorläufige Rehabilitierungsbescheinigung beantragen. 

Wer als Schüler aufgrund politischer Verfolgung seine vorberufliche Ausbildung nicht beenden konnte, keinen Abschluss erhalten hat bzw. nicht zu weiterführenden Bildungsgängen zugelassen wurde, kann nach beruflicher Rehabilitierung und der Zuerkennung des Status als Verfolgter Schüler eine Förderung bei Weiterbildung und Fortbildung beantragen. 

Zuständige Rehabilitierungsbehörde für die Beantragung der beruflichen Rehabilitierung für Personen, deren Verfolgung auf dem Territorium der ehemaligen drei Nordbezirke Neubrandenburg, Rostock und Schwerin stattgefunden hat, ist das Referat III im Justizministerium MV.


Weitere Informationen finden Sie hier:

 

Gesetze

Informationen

Antragsformulare

Weitere Formulare für die Anträge auf Kapitalentschädigung, Nachzahlung der Kapitalentschädigung, Opferrente, Anerkennung von Rentenersatzzeiten, Erstattung von Geldstrafen, Kosten und Auslagen aus früherem Strafverfahren finden Sie unter Anträgen im Downloadbereich.

Heimerziehung in der DDR

Heimerziehung in der DDR
Anlauf- und Beratungsstelle
„Heimerziehung in der DDR“

Demokratiebus

demokratiebus
Demokratie auf Achse - Auf Tour durch Mecklenburg-Vorpommern

Kontakt

Bleicherufer 7 | 19053 Schwerin

Bürgerberatung und Rehabilitierung
Charlotte Ortmann

Tel.: 0385 734006
e-mail: c.ortmann@lstu.mv-regierung.de