Beratung

Die Behörde der Landesbeauftragten berät Sie zu folgenden Fragen:

Akteneinsicht in die Stasi-Unterlagen

Eine wichtige Forderung der friedlichen Revolution ist mit dem Recht auf Akteneinsicht in die eigene Stasi-Akte umgesetzt worden. Die Landesbeauftragte für MV unterstützt Sie bei der Wahrnehmung Ihres Rechts auf Akteneinsicht, berät Sie zur Antragstellung und auch zu Fragen nach der Akteneinsicht. Die Landesbeauftragte verfügt über die Akten aber nicht selbst. mehr


Grundsätzliches zu Rehabilitierungsverfahren und Entschädigungen

Entschädigungen können erst nach Anerkennung der Verfolgung geleistet werden. Die Anerkennung erfolgt durch die strafrechtliche, verwaltungsrechtliche oder berufliche Rehabilitierung bzw. durch eine sogenannte 10.4-Bescheinigung nach dem Häftlingshilfegesetz. mehr


Strafrechtliche Rehabilitierung

Wer in der DDR aus politischen Gründen verurteilt wurde oder eine Freiheitsentziehung erlitten hat, kann strafrechtlich rehabilitiert werden. Politische Straftatbestände sind nach dem Strafrechtlichen Rehabilitierungsgesetz (StrRehaG): landesverräterische Nachrichtenübermittlung, staatsfeindlicher Menschenhandel, staatsfeindliche Hetze, ungesetzliche Verbindungsaufnahme, ungesetzlicher Grenzübertritt, Boykotthetze, Wehrdienstentziehung und Wehrdienstverweigerung sowie Spionage. Rehabilitiert werden kann auch die Einweisung in eine psychiatrische Anstalt oder in ein Heim für Kinder oder Jugendliche, die der politischen Verfolgung oder sonst sachfremden Zwecken gedient hat. Darüber hinaus kann rehabilitiert werden, wer mit unverhältnismäßiger Härte bestraft wurde. mehr


Verwaltungsrechtliche Rehabilitierung

Rechtsstaatswidrige Verwaltungsakte und Maßnahmen der DDR-Staatsorgane können durch eine verwaltungsrechtlichen Rehabilitierung aufgehoben bzw. festgestellt werden. mehr


Berufliche Rehabilitierung

Wer in der DDR aufgrund politischer Verfolgung an der Ausübung seines Berufs oder eines sozial gleichwertigen Berufs gehindert wurde oder seine begonnene berufsbezogene Ausbildung nicht beenden konnte, kann beruflich rehabilitiert werden. mehr


Anerkennung der Verfolgung nach dem Häftlingshilfegesetz

Wer in politischer Haft war und fliehen konnte oder freigekauft wurde, kann auch ohne Rehabilitierung nach dem Häftlingshilfegesetz Leistungen beantragen. Das gilt ebenso für eine Verfolgung durch die sowjetische Besatzungsmacht. mehr


DDR-Heimerziehung

Für Betroffene, die heute noch unter den Folgen der Heimerziehung in der DDR leiden, ist seit Juli 2012 bei der Landesbeauftragten die Anlauf- und Beratungsstelle MV für den Fonds „Heimerziehung in der DDR“ eingerichtet worden.  mehr


Recherche in Archiven und nach Angehörigen

Wir unterstützen Sie bei der Recherche in Archiven, in denen sich Unterlagen aus der Zeit der sowjetischen Besatzungszone und der DDR befinden und bei der Recherche nach Familienangehörigen, die nach 1945 vermutlich Opfer politischer Verfolgung wurden. mehr


Für die Durchführung aller Rehabilitierungsverfahren empfehlen wir vorab dringend eine Beratung durch unseren zuständigen Sachbearbeiter!


Sprechzeiten:

Montag bis Donnerstag von 9:00 bis 15:00 Uhr, Freitag von 9:00 bis 14:00 Uhr
Nutzen Sie die Bürgerberatung der Landesbeauftragten und auch die Termine der Beratungstour
in ihrer Nähe. Die nächsten Termine finden Sie hier.

Bitte vereinbaren Sie einen Termin:

Tel.:0385 734006
e-mail:a.drescher[at]lstu.mv-regierung.de

Heimerziehung in der DDR

DDR-Heimerziehung
Anlauf- und Beratungsstelle
„Heimerziehung in der DDR“

Demokratiebus

demokratiebus
Demokratie auf Achse - Auf Tour durch Mecklenburg-Vorpommern

Kontakt

Bleicherufer 7 | 19053 Schwerin

Bürgerberatung und Rehabilitierung
Charlotte Ortmann

Tel.: 0385 734006
e-mail: c.ortmann[at]lstu.mv-regierung.de