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Die Behörde der Landesbeauftragten für MV für die Stasi-Unterlagen setzt sich für Menschen ein, die in der Sowjetischen Besatzungszone oder in der DDR Repression und Verfolgung erlebt haben. Dazu gehören Menschen, die aus dem Grenzgebiet zwangsausgesiedelt wurden, wie hier am 3. Oktober 1961 in Tripkau. Foto: Seidel/LStU


// 14. August 2017 // 15:30 Uhr

Namensänderung für Landesbeauftragte diskutiert

Arbeitskreis Recht der CDU-Landtagsfraktion bei der Landesbeauftragten / Presse berichtet über Vorschläge

Am Montag, 14. August 2017, besuchte der Arbeitskreis Recht der CDU-Landtagsfraktion MV die Landesbeauftragte für MV für die Stasi-Unterlagen und informierte sich über die Arbeit der Behörde. In einer Pressemitteilung vom 15. August 2017 betonte der rechtspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion MV Sebastian Ehlers, dass die Aufarbeitung des DDR-Unrechts eine Daueraufgabe bleibe.

Daneben setzte er sich für eine Namensänderung  der Behörde ein: „Der jetzige Name der Beratungsstelle der Landesbeauftragten bildet die tatsächliche Tätigkeit nur unzureichend ab. Schließlich wurde bereits vor der Gründung des Staatssicherheitsdienstes 1950 zahlreiches Unrecht begangen. Die Beratungsstelle erforscht nicht nur das durch die Stasi begangene, sondern das gesamte Unrecht in der sowjetischen Besatzungszone. Ein Name wie ‚Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur‘ würde die Tätigkeit besser abbilden“, so Ehlers.

Die Pressemitteilung der CDU-Landtagsfraktion MV finden Sie hier.
Eine Pressemitteilung der Landtagsfraktion der Linken MV finden Sie hier.

Weitere Medienberichte zu dem Vorschlag finden Sie hier:

Nordkurier
Ostsee-Zeitung
Schweriner Volkszeitung

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