![]() Nachweis: privat |
Willy Hieronymus Schreiber: Dienstag, den 02. Juni 2009, 19 Uhr, Dokumentations- und Gedenkstätte der BStU, Rostock. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Landesbeauftragten für Mecklenburg-Vorpommern für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR. |
In einer Lesung und anschließender Diskussion stellt Willy Hieronymus Schreiber seine bewegende Lebensgeschichte vor: Von der eigenen Ehefrau bei der Stasi denunziert, flüchtet Willy Hieronymus Schreiber 1981 mit seiner Tochter im Kofferraum eines Fahrzeugs über Checkpoint Charlie nach West-Berlin. Auch dort beobachtet und terrorisiert von der Stasi, überlebt er mehrere Mordanschläge bis er erkennen muß, dass er selbst in Europa nicht mehr sicher ist. Er flüchtet erneut - bis nach Tahiti.
Nach der Friedlichen Revolution und dem Mauerfall im Herbst 1989 konnte er seine MfS-Akten lesen und findet den Befehl, den Flüchtling im Westen aufzuspüren und zu „liquidieren“. In seinem Buch, welches er in Rostock vorstellen wird, hat er die Geschichte seiner Verfolgung dokumentiert.
| Beginn der Veranstaltung: Dienstag, den 02. Juni 2009, 19 Uhr |
Veranstaltungsort: Dokumentations- und Gedenkstätte der BStU in der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt der Stasi Hermannstraße 34b (Zugang über Augustenstraße/Grüner Weg) 18055 Rostock |
| Veranstalter: BStU, Außenstelle Rostock Die Landesbeauftragte für Mecklenburg-Vorpommern für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR |